Reverse Engineering — vom Bauteil zum STEP-Modell, Schweiz — CSL Industrielle Messtechnik
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Dienstleistung

Reverse Engineering

Vom physischen Bauteil zum STEP-Modell: erfasst mit Streifenlichtprojektion (Zeiss ATOS) oder CT über einen Partner, rekonstruiert durch Flächenrückführung — geprüft im Falschfarbenvergleich.

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Punktewolke
Polygonnetz
Flächenrückführung
STEP-Modell
Punktewolke der Turbinenschaufel Polygonnetz der Turbinenschaufel Vernetzte Fläche (STL) Rückgeführtes STEP-Modell
Der Prozess

Sechs Schritte zum Modell

Der Scan ist der schnelle Teil — die Flächenrückführung ist der anspruchsvolle und zeitaufwendige Hauptteil. Das gezeigte Bauteil war zudem beschädigt: Der Ausbruch an der Austrittskante wurde bei der Rückführung gezielt rekonstruiert — nachgewiesen im Falschfarbenvergleich.

Der Prozess in 90 Sekunden
Die Animation spielt einmal und hält auf der Übersicht aller Schritte.
Offizieller Messdienstleister
von Mitutoyo Schweiz autorisiertes Prüflabor
ISO 9001:2015 zertifiziert
Qualitätsmanagement zertifiziert durch PIAQ
Engagiert in der Normung
Swissmem NK1 — Schweizer Spiegelgremium zu ISO/TC 213
Ergebnis

Was Sie davon haben

Fertigen ohne Originalzeichnung
Aus dem Bauteil entsteht ein STEP-Modell, mit dem Sie weiterarbeiten können.
Ersatzteil trotz Auslauf
Auch dann, wenn Lieferant oder Unterlagen nicht mehr verfügbar sind.
Abweichung belegt
Der Falschfarbenvergleich zeigt, wo Modell und Bauteil auseinanderlaufen.
Bauteil erfassen lassen →
Häufige Fragen

Was Kunden vor dem Auftrag wissen wollen

In welchem Format erhalte ich das Modell?
Als STEP. Das ist ein neutrales Austauschformat und damit nicht nativ bearbeitbar — native Bearbeitbarkeit in Ihrem CAD-System nur nach vorheriger Absprache.
Bekomme ich auch eine Fertigungszeichnung?
Standardmässig nicht — aber machbar. Wenn Sie eine 2D-Fertigungszeichnung brauchen, klären wir Umfang und Aufwand vorher separat.
Wie erfassen Sie Innengeometrien?
Über Computertomographie: Der CT-Scan erfolgt bei unserem spezialisierten Partner. Die Auswertung und die messtechnische Beurteilung erbringt CSL.
Woran sehe ich, wie gut die Rückführung ist?
Am Falschfarbenvergleich, dem Qualitätsindikator der Rückführung: Er dokumentiert die Abweichung zwischen Scan und rückgeführter Fläche — Sie sehen, wo das Modell trägt und wo es abweicht.
Welches Digitalisierungsverfahren kommt zum Einsatz?
Das bestimmen Geometrie, Zugänglichkeit, Werkstoff, geforderte Genauigkeit, Detailauflösung und Verwendungszweck. CSL legt den Weg in Abstimmung mit Ihnen fest — optisch per Streifenlichtprojektion (Zeiss ATOS) oder Computertomographie über einen spezialisierten Partner.
Wie läuft die optische Digitalisierung ab?
Das Zeiss-ATOS-System projiziert Streifenmuster auf die Oberfläche und erfasst das Bauteil aus mehreren Drehpositionen; Referenzpunkte führen die Einzelmessungen zu einem gemeinsamen 3D-Datensatz zusammen. Daraus entsteht das Polygonnetz — es bildet die Ist-Geometrie einschliesslich einer allfälligen Beschädigung ab.
Was passiert bei der Flächenrückführung?
Auf Basis des Polygonnetzes werden Regelgeometrien, Freiformflächen und Übergänge fachgerecht neu aufgebaut. Die Arbeit ähnelt der CAD-Konstruktion: Skizzen erstellen, Körper aufbauen, Flächen austragen. Das Ergebnis ist ein neutrales STEP-Flächenmodell.
Funktioniert das auch bei beschädigten Bauteilen?
Ja. Die beschädigte Stelle wird bei der Flächenrückführung anhand intakter Bereiche und technischer Zusammenhänge gezielt rekonstruiert. Im Qualitätsnachweis bleibt der rekonstruierte Bereich eindeutig dokumentiert.

Bauteil vorhanden, Daten fehlen?

Beschreiben Sie Bauteil und Einsatzzweck. Sie erhalten in der Regel innert eines Arbeitstags eine persönliche Antwort — offeriert wird aufwandsbasiert und nachvollziehbar.

Christian Schärer
Inhaber und Geschäftsleiter · Normenausschuss Swissmem NK1
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